Frühester Lesebeginn seit Bestehen der D.O. Rueda

Verdejo war besonders früh reif.

Mit einem Rückgang der Lesemasse um eine Million auf 75 Millionen Kilogramm Trauben im Vergleich zum Vorjahr ist die Ernte in Rueda erfolgreich zu Ende gegangen. Es war eine der frühesten in der Geschichte der D.O: Die Winzer begannen mit der Lese bereits am 23. August, die letzten Trauben wurden am 7. Oktober eingebracht. Der Vegetationszyklus begann in diesem Jahr durch ein warmes Frühjahr bereits sehr früh, denn März und April waren ungewöhnlich warm, so dass sich bereits Knospen bildeten. Die starke, trockene Hitze im August und September begünstigten dann die schnelle Reifung der Trauben und beschleunigten den Leseprozess.
Die frühe Lese wirkte sich jedoch durchaus positiv auf die Qualitäten aus: Die
Trauben befinden sich in sehr gutem sanitären Zustand, sind optimal und mit
guten Säurewerten gereift. Antonio Lubiano, zweiter Direktor des Instituts für
Agrartechnologie Kastillien und León (ITACyL), sprach gegenüber Radio
Televisión de Castilla Leóna von „einer der besten Ernten“ in der Geschichte
der Region in Bezug auf die außerordentliche Qualität der Trauben. Diese sei
noch besser als in den anderen Jahren, aufgrund des „perfekten Gleichgewichtes“
zwischen Mostgewicht und Säuregehalt.
Der überwiegende Teil der Ernte, nämlich 98 Prozent, sind traditionell weiße
Rebsorten. Innerhalb dieser spielt die Verdejo mit über 83 Prozent die größte
Rolle, gefolgt von der Viura (10 Prozent), der Sauvignon Blanc (6 Prozent). Die
Palomino Fino nimmt inzwischen nicht einmal 1 Prozent der Fläche ein. Die
Anbaufläche der D.O. wuchs erneut um knapp 900 Hektar auf 12.600 Hektar an.
Dabei ist auf fast 10.000 Hektar die autochthone Rebsorte Verdejo gepflanzt,
auf 1.900 die weiteren weißen Sorten Sauvignon Blanc, Palomino und Viura, die
restliche Fläche wird von roten Trauben beansprucht
Redaktion:    
Informationsbüro D.O. Rueda
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